Hardware

  1. 4 CPU Kerne mit einer Taktfrequenz > 3 GHz (oder mehr bei vielen Anwendern)
  2. Dabei wird ein Kern für Windows selber reserviert und dann die restlichen Kerne für den IIS und den SQL Server. Die virtuellen Kerne (Hyperthreading) zählen dabei nicht, sondern nur die vorhandenen physischen Kerne.
  3. 16 GB Hauptspeicher (oder mehr bei vielen Anwendern/Anwendungen)
  4. 200 GB bis 500 GB lokale SSD Festplatte je nach Umfang an Daten, Anzahl Anwendungen und Anzahl Benutzern.

Für eine gute Performance von Datenbankanwendungen ist es wichtig, das die Hardware für den ihnen gewählten SQL Server (CPU und Hauptspeicher) ausreichend dimensioniert ist. Wir empfehlen für den SQL Server einen dedizierten Server mit lokalen SSD’s Platten. VM’s sind in der Regel aufgrund der hohen Latenzen zu den angebundenen Storages nicht geeignet.
Der IIS selbst kann, bei einer ausreichend schnellen Netzverbindung zum SQL-Server, in einer VM betrieben werden.

system-requirements

Software

  1. Betriebssystem: Microsoft Server ab 2012 R2 (2008 R2 ist machbar aber nicht empfohlen). Die Versionen 2016-2017 sind wesentlich perfomanter als ältere.
  2. Microsoft ASP .NET 4.6.1 (oder neuer) Framework ist kostenfrei
  3. Eine der 14 unterstützten Datenbanken. z.B. Microsoft SQL 2008 R2 (oder neuer). Die MS SQL Express Version ist kostenfrei. Die Express Version ist nur für eigene Testumgebungen mit einem Benutzer zu empfehlen. Sobald die Anwendung für mehrere Benutzer verwendet werden soll, sollte auf eine höhere Version gesetzt werden, um die Performance nicht künstlich einzuschränken. Konkret heißt das, dass die LocalDB, Express und Developer Versionen nicht geeignet sind, um die Anwendung ausreichend perfomant für mehrere Benutzer bereitzustellen. Wichtig: Den SQL Server NIEMALS auf die C: Festplatte des Systems installieren. Partitionen zählen auch nicht.
  4. Microsoft SQL Server Management Studio (Kostenfrei) https://msdn.microsoft.com
  5. Microsoft IIS (Internet Information Services – Kostenfrei) ist schon Bestandteil vom Microsoft Server 2012 R2. Dabei müssen folgende Funktionen aktiviert werden (siehe Abbildung). Pro Anwendung sollte aus Sicherheitsgründen auf dem IIS ein AppPool eingerichtet sein. Die Anwendungen sollten nur mit einem eigenen Zertifikat laufen, damit die Daten ,die ausgetauscht werden, verschlüsselt sind. Die Zertifikate sind unter den SSL-Einstellungen zu erstellen.
  6. RDP (Remote Desktop Protokoll) Zugriff im Betriebssystem einrichten. Damit ist ein Zugriff vom Administrator Arbeitsplatz auf den Server gegeben ist.
  7. Der Administrator richtet Administrationsrechte auf Betriebssystem und SQL Server ein.

Client

  1. Hier sind Prozessor und Grafikeinheit entscheiden, da umfangreiche Oberflächen gerendert werden müssen.
  2. Eine schnelle Grafikkarte kann die Wartezeit in der Anwendung um den Faktor 2-5 vermindern.
  3. Ein i7 Prozessor ist vorteilhaft für die gesamte Geschwindigkeit der Anwendung.

Browser

  1. Der aktuell schnellste und am besten geeignetste Browser ist der Google Chrome. Danach folgt dann der Firefox. Sowohl der Internet Explorer (IE) und der Edge sind teilweise um den Faktor 3-5 langsamer als die Konkurrenten. Beim IE und Edge muss deren langsame Rendering Performance durch schnellere Hardware ausgeglichen werden.
  2. .NET 4.6.1 oder neuer ist für den Server die Voraussetzung. Beim Client ist die nur notwendig, wenn die Umgebung lokal läuft.

Für die MS Outlook zu Business App Verbindung (BusinessMail Funktionalität) ist zusätzlich einzurichten:

  1. Im Betriebssystem einen http(s) Zugriff auf den Exchange Server geben (direkt oder per Proxy).
  2. Im Betriebssystem über die Administrationskonsole des ISS das SSL Zertifikat für den IIS einrichten. Damit ist eine verschlüsselte (sichere) Verbindung mit dem ISS möglich.
  3. Im Outlook Client muss der Benutzer bzw. Admin das Recht erhalten Add-Ins hinzufügen. Dieses Recht wird im Microsoft Active Directory vergeben.

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